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Typische Männerberufe / Typische Frauenberufe

Immer noch gibt es sie, Berufe, die überwiegend von Männer ausgeübt werden und Berufe, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden. Zwar steigt die Erwerbsquote von Frauen laut Statistischem Bundesamt seit Jahren stetig an – auf 45,8% im Jahr 2009, dennoch bleiben viele Berufsbereiche von Männern dominiert. Dabei gibt es bereits staatlich geförderte Initiativen, wie beispielsweise den Girls-Day (der nächste findet übrigens am 14. April 2011 statt), die das Ziel verfolgen, jungen Frauen und Mädchen die Scheu vor dem Schritt in eine traditionell männlich geprägte Berufsdomaine zu nehmen.

Foto: Telephone operators, 1952 / Seattle Municipal Archives / CC BY 2.0

Die traditionelle Rollenverteilung der Berufswelt sieht wie folgt aus: Die Branchen Bau, Maschinenbau und Transport bleiben fest und fast ausschließlich in der Hand der Männer. Wohingegen Frauen im Kindergarten, im Kaufhaus und im Friseursalon oftmals allein unter Frauen sind. Die Frage, ob hier jeweils „typisch weibliche“ und „typisch männliche“ Neigungen oder erschwerte Zugangsmöglichkeiten ausschlaggebend für die Berufswahl sind, beantwortet das Statistische Bundesamt nicht. In der Realität wird es sich wohl um einen Mix aus beiden Gründen handeln. Und das ist ja auch ok, denn ich muss ehrlich zugeben, ich hätte auch keine große Lust, einE BauarbeiterIN zu sein – Emanzipation hin oder her. ;-)

Hier eine Liste “typischer Männerberufe”

Und da tummeln sie sich also, die Maurer, Anlagenbauer, die Elektriker, die Maler und Berufskraftfahrer, die Polizisten und Soldaten und die Lagerarbeiter; aber auch die Architekten, Unternehmer und Geschäftsführer.

Und hier eine Liste “typischer Frauenberufe”

In dieser Liste findet man all die Kosmetikerinnen, Erzieherinnen, Krankenschwestern, Friseurinnen, Altenpflegrinnen, Verkäuferinnen und natürlich all die Lehrerinnen – der Job läßt sich aber auch zu gut mit der Familie vereinbaren…

Berufe mit ausgegelichenem Geschlechteranteil

In etwa gleich viele Männer und Frauen findet man in Berufen im Groß- und Einzelhandel im Einkauf sowie in Banken und Versicherungen, bei akademischen und künstlerischen Berufen sowie bei Ärzten.

Ein Kommentar

  1. Das ist interessant! Aber die Frauen streben immer nach mehr Anerkennung und erobern mehr “Männerberufe”: Die Ausbildungsberufe Konstruktionsmechaniker, Industriemechaniker und Mechatroniker sind nicht nur für Männer geeignet. Jedenfalls nicht bei Küppersbusch. Beim Gelsenkirchener Hersteller von Großküchen konnten sich 17 Mädchen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren beim Girls‘ Day vor Ort über die Ausbildung in einem dieser Berufe informieren. Quelle: http://www.marktundmittelstand.de/idee-des-tages/mehr-maedchen-in-mechanikerberufen/

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